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Schülerinnen und Schüler stehen in Warnwesten bei einem Vermessungsgerät und schauen auf ein Blatt Papier

Was macht ein Vermesser? – Amt für Ländliche Entwicklung bietet Praxistag für FOS an

Was macht eigentlich ein Vermesser am Amt für Ländliche
Entwicklung? Die Beantwortung dieser Frage stand zwischen Mai und Juni für
jeweils einen „Praxistag“ bei rund 50 El klässlerinnen und -klässlern der
Fachoberschule (FOS) Bamberg auf dem Stundenplan. Ausbildungsleiter
Gerald Riedel und verschiedene Projektleitende aus dem Amt für Ländliche
Entwicklung (ALE) Oberfranken stellten die grundlegenden Tä gkeiten in der
Behörde vor. Zugleich warben sie für die Ausbildung zum Techniker für
Ländliche Entwicklung und das duale Studium Vermessung und
Geoinforma k, das im ALE in Zusammenarbeit mit der Technischen
Hochschule Würzburg absolviert werden kann. „Freude am Umgang mit
Menschen und Freude am Gestalten“ sind laut Riedel wich ge
Voraussetzungen für die Jobs beim ALE. Und: „Man muss gerne draußen, vor
Ort sein. Projektleiter und Techniker am ALE haben keinen reinen
Schreib schjob“, fügt der Ausbildungsleiter hinzu.
Für die Schülerinnen und Schüler ging es nach einem kurzen Theorieteil im
Amt direkt in die Praxis: Angewandte Mathema k war beim Einblick in
vermessungstechnische Arbeiten auf dem Domplatz angesagt. Dort wurde
eine Vermessung mi els Nivellements durchgeführt. Das bedeutet, dass
ausgehend von bekannten Höhenanschlusspunkten Gerätestandorte
millimetergenau in der Höhe über Normalnull bes mmt werden. Dann folgte
die sogenannte trigonometrische Turmhöhenbes mmung. Mit diesem
mathema sch-geodä schen Verfahren berechnet man die Höhe eines
unzugänglichen Objekts, wie beispielsweise eines Turms, durch Winkel- und
Streckenmessungen. Dabei lernten sie die Vermessungsinstrumente
Tachymeter, Nivellier und GNSS kennen.
„Wir würden uns freuen, wenn die Praxistage dazu beitragen, dass sich junge
Menschen für eine Ausbildung in unserer Behörde interessieren und somit
dafür sorgen, dass sich auch die nächste Genera on im ländlichen Raum
wohlfühlt und gerne dort leben will“, resümiert Ausbildungsleiter Riedel.

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