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Fürth – einstiges fränkisches Jerusalem und Vaterstadt vom Erfinder der Sozialen Marktwirtschaft – Verfügungstag der Klasse S13

Der Januar 2026 sorgte für einige Witterungsturbulenzen, aber Schneefall hielt uns nicht ab. Am Donnerstag, 29.01.2026, besuchte die Klasse S13 das Ludwig-Erhard-Zentrum in Fürth. Das Zentrum ist ein einzigartiges Ausstellungs-, Dokumentations- und Bildungszentrum über Ludwig Erhard, den in Fürth geborenen „Vater der Sozialen Marktwirtschaft“, und die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert. Selbstständig und weitgehend ohne weitere Besucher erkundeten wir das Haus. Besonders interessant waren die zahlreichen multimedialen Stationen, insbesondere der digitale Zukunftsraum, der zum Nachdenken über aktuelle sowie zukünftige sozioökonomische Fragestellungen anregte. Im Anschluss hatten wir Zeit, im Café „Luise“, das im charmanten Stil der 1950er-Jahre eingerichtet ist, etwas zu essen und das Erlebte auszutauschen, ehe es zur zweiten Station weiterging: Jüdisches Museum Franken – direkt um die Ecke.

Das Museum präsentiert die Geschichte und Kultur jüdischen Lebens in Franken vom Mittelalter bis heute. In einem historischen jüdischen Wohnhaus, in dem unter anderem eine Laubhütte und ein Ritualbad erhalten sind – originale Zeugnisse des früheren Alltags jüdischer Familien – erfuhren wir mittels einer Führunganschaulich, wie Judentum in Franken gelebt wurde bis ins 20. Jahrhundert. Nach diesen zahlreichen Eindrücken ging es zurück nach Bamberg.

Reimar Dietz

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