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Von der Schule ins Studium mit ArbeiterKind.de!

Als Schüler\*innen stehen wir oft vor der Herausforderung, unseren eigenen Weg zu finden – besonders wenn es um den Übergang von der Schule zur Hochschule geht. Doch für viele von uns, deren Eltern nicht studiert haben oder keine finanziellen Ressourcen für eine Hochschulausbildung bereitstellen können, scheint dieser Weg besonders steinig. In solchen Momenten tritt jedoch eine Organisation in den Vordergrund, die nicht nur Unterstützung bietet, sondern auch Wege aufzeigt: ArbeiterKind.de. Fragen wie zur Finanzierung des Studiums sowie weitere Sorgen, wurden den Schüler\*innen der Klasse IW 12a/b am 25.04.2024 von Koordinatorin Martina Kübler und Tamara Melzer sowie Marco Critelli (Ehrenamtliche aus der Bamberger Gruppe von ArbeiterKInd.de), die selbst Akademiker/innen der ersten Generation entspringen, beantwortet.

Denn ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schüler*innen und Studierenden aus nicht-akademischen Familien den Weg in die Hochschulbildung zu ebnen. Ihre Mission ist es, Barrieren abzubauen und Chancengleichheit zu fördern. Doch wie genau funktioniert das?                                                                                                                                      Die Organisation bietet nicht nur Information und Beratung, sondern auch ein starkes Netzwerk von Gleichgesinnten, Mentoren und Förderern. Dieses Netzwerk unterstützt Schüler*innen und Studierende dabei, sich besser zu orientieren, Selbstvertrauen aufzubauen und die nötigen Ressourcen für ihre Bildungsziele zu finden. Doch nicht nur das: ArbeiterKind.de ist auch ein Ort des Austauschs, der Empowerment und der Solidarität. So laut Martina Kübler, die selbst nicht so ganz wusste, wohin ihr Weg geht, denn anders als gedacht hat sie ihr erstes Studium zunächst abgeschlossen, jedoch ist diesem nicht nachgegangen. Stattdessen schlug sie einen anderen Weg ein und entschloss sich einem weiteren Studium zu widmen, der zu ihr besser passen würde. Für sie ist klar, „mehr Mut zum Studium!“ aufbringen zu müssen und genau das hat sie den Schülern auch vermittelt.

Ebenso erging es auch Marco, er hat seinen ersten Studiengang nach 2 Semestern abgebrochen, damit er seiner Leidenschaft im Internationalen Wirtschaftswesen folgen kann. Dies war für beide wichtig zu erwähnen, da diese den Schülern die Botschaft vermitteln wollen, dass die erste Studienwahl oft nicht immer das passende sein muss, aber man es sich passend machen kann. Allerdings war für Marco damals eher der finanzielle Teil, der ihn beschäftigt hat. Da eines der größten Hindernisse für viele Studierende aus nicht-akademischen Familien ist die finanzielle Belastung, die mit einem Studium einhergeht.

Doch hier kommt laut Marco, das elternunabhängige BAföG ins Spiel. Denn anders als beim regulären BAföG, bei dem die finanzielle Unterstützung von den Einkommen der Eltern abhängt, ermöglicht das elternunabhängige BAföG einen eigenständigen Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Das bedeutet, dass man unter Umständen auch unabhängig von den finanziellen Verhältnissen der Eltern Unterstützung erhalten kann. Des Weiteren unterstützt die Organisation auch bei der Antragsstellung und begleitet Studierende durch den Prozess und ermutigt Studierende ihre Sorgen und Ängste zu teilen, um eine gemeinsame Lösung zu finden mithilfe von Mentoren oder anderen Personen aus der Organisation.

Das Fazit, das man sich hieraus schließen kann, ist das ArbeiterKind.de mehr als eine Organisation ist – sie ist eine Gemeinschaft, die Schülerinnen und Studierende dabei unterstützt, ihre Träume zu verwirklichen und ihre Ziele zu erreichen. Durch Information, Beratung und Netzwerkaufbau schafft sie nicht nur Chancengleichheit, sondern auch Hoffnung und Zuversicht für diejenigen, die den Weg zur Hochschulbildung beschreiten und ein wundervolles Team bilden, wie man auch bei Marco, Tamara und Martina an dem Tag sehen konnte.

Du brauchst noch mehr Informationen? Auf ArbeiterKind.de oder unter der Nummer 030 679 672 750 findest du alle Antworten auf deine Fragen!

 

Chiara Mikulovic, IW12a

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